Bibliothek
Die Standardwerke und Lehrbücher, aus denen die Porträts schöpfen, mit einem Satz dazu, wofür sie taugen.
Referenzwerke

Sabine Anliker: Heilpflanzen Ayurveda Medizin
Das Lehrmittel für die eidgenössische Höhere Fachprüfung in Ayurveda-Medizin: je Heilpflanze eine Tabelle mit Dosha-Wirkung, Rasa, Guna, Virya, Vipaka, Karma, den klassischen Anwendungsfeldern nach der Ayurvedic Pharmacopoeia of India, Dosierung und Präparaten, dazu 90 Formulierungen. Knapp, systematisch, für Fachpersonen geschrieben — und die Quelle, mit der wir unsere Steckbriefe gegenlesen.
Ministry of AYUSH
The Ayurvedic Pharmacopoeia of India · The Ayurvedic Formulary of India
Die amtlichen Standardwerke des Ayurveda: die Pharmakopöe beschreibt die Einzeldrogen mit Identität, Eigenschaften und klassischen Anwendungsfeldern, das Formulary die klassischen Rezepturen mit Bestandteilen und Mengen. Seit 2023 von Swissmedic als Standardwerke für ayurvedische Arzneimittel anerkannt und Referenz für die eidgenössische Fachprüfung. Frei zugänglich, aber nur auf Englisch und mit Sanskrit-Fachsprache.

Ernst Schrott, Hermann P. T. Ammon: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin
Das umfangreichste deutschsprachige Nachschlagewerk zu ayurvedischen Heilpflanzen: über 700 Pflanzen mit botanischer Beschreibung, Inhaltsstoffen, ayurvedischen Eigenschaften und einer Gegenüberstellung von ayurvedischer und westlicher Sicht. Das Lexikon, das der AyurVeda AG als Datenbank dient, geht auf dieselbe Arbeit von Ernst Schrott zurück. Ein Fachbuch mit Fachbuchpreis — für alle, die es genau wissen wollen.

Andrea Zoller, Hellmuth Nordwig: Heilpflanzen der Ayurvedischen Medizin
Das praktische Handbuch, auf das sich bis heute viele Fachleute stützen: über 220 Heilpflanzen mit Dosha-Wirkung, Rasa, Guna, Vipaka, Virya, Droge, Dosierung und Zubereitung, dazu Nebenwirkungen und Bemerkungen zur Verwechslungsgefahr — praxisnah aufbereitet und seit der Neuauflage bei Narayana wieder lieferbar. Neben Schrott/Ammon die zweite Referenz, auf die Anliker bei Vorsichtsmassnahmen verweist.
Die Ärzte des Maharishi AyurVeda im deutschen Sprachraum
Ernst Schrott, Wolfgang Schachinger, Ulrich Bauhofer und Karin Pirc haben seit den 1980er-Jahren den Maharishi AyurVeda in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut — als Ärztinnen und Ärzte, als Klinikleiter, als Lehrende. Ihre Bücher sind der Grund, weshalb es das Ayurveda auf Deutsch in dieser Tiefe überhaupt gibt.

Ernst Schrott, Wolfgang Schachinger: Ayurveda — Grundlagen und Anwendungen
Das Standardwerk des Maharishi AyurVeda auf Deutsch, herausgegeben von den beiden Ärzten: das vedische Weltbild und die Doshas mit ihren Subdoshas, die sieben Dhatus, Agni und Ama, die Diagnostik und die sechs Stadien der Krankheitsentstehung, dann die Anwendungen — Ernährung, Tagesroutine, Jahreszeiten, Yoga und Atem, Rasayana, Panchakarma, Therapie über die Sinne — und fünfzehn Heilpflanzen-Monographien mit Forschungsstand. Im letzten Teil über fünfzig Beschwerdebilder mit ayurvedischen Massnahmen. Verständlich und zugleich vollständig; viele unserer Artikel zu den Grundbegriffen und zur Praxis nehmen hier ihren Ausgang. Wer nur ein einziges deutsches Ayurveda-Buch besitzen will, nimmt dieses.

Ernst Schrott: Ayurveda für jeden Tag
Die Tagesroutine des Ayurveda als Alltagsbuch: Aufstehen, Ölziehen, Ölmassage, Mahlzeiten, Schlaf — und weshalb die Reihenfolge zählt. Das Buch, das unsere Rubrik Dinacharya im Hintergrund trägt.

Ernst Schrott: Ayurveda — Die besten Tipps
Hundert kurze, praktische Empfehlungen aus der ärztlichen Praxis — für alle, die nicht mit der Theorie, sondern mit dem Tun beginnen wollen.

Ernst Schrott: Ayurveda — Das Geheimnis Ihres Typs
Das Buch zum eigenen Konstitutionstyp: ein Fragebogen zu Vata, Pitta und Kapha samt den Mischtypen, dann der Typ im Alltag — Ernährung, Schlaf, Sport, Beruf und Umgang mit Geld, Farben und Kleidung, Partnerschaft und Kinder. Leicht geschrieben und der einfachste Weg, die drei Doshas an sich selbst kennenzulernen.

Ernst Schrott: Ayurveda für Gesundheit, Glück und langes Leben
Der reich bebilderte Überblick: Doshas, Agni und Ojas, Ernährung mit Menüs für die vier Jahreszeiten, Heilpflanzen und Gewürze, Yoga, Sonnengruss und Pranayama, die Rhythmen von Tag und Jahr, dazu Jyotish und die vedische Baukunst. Ein Buch zum Blättern und Nachkochen.

Ulrich Bauhofer: Aufbruch zur Stille — Maharishi Ayurveda, eine leise Medizin für eine laute Zeit
Ulrich Bauhofer hat vor vierzig Jahren als einer der ersten westlichen Ärzte das Ayurveda wissenschaftlich untersucht und über ein Jahrzehnt die grösste Ayurveda-Klinik Deutschlands geleitet. Dieses Buch ist seine Gesamtdarstellung des Maharishi AyurVeda — von den Grundlagen über Bewusstsein und Meditation bis zur Praxis. Lange das umfassendste deutschsprachige Ayurveda-Buch.

Ulrich Bauhofer: Mehr Energie — Wie wir in Balance leben
Bauhofers jüngeres Buch über Energiehaushalt und Lebensführung: Schlaf, Rhythmus, Ernährung, Bewegung und Geist als ein zusammenhängendes System, ayurvedisch gedacht und mit heutiger Forschung unterlegt.

Ulrich Bauhofer: Aktiv verjüngen — Longevity-Forschung und Ayurveda-Medizin
Bauhofers neuestes Buch verbindet die heutige Alternsforschung mit dem Ayurveda. In vier Teilen — Lebensspanne, Gesundheitsspanne, Glückspanne und Energiespanne — geht es um Ernährung, Bewegung, Schlaf, Umgang mit Stress, Meditation und die Rasayanas, jeweils mit einer praktischen «Roadmap» bis hin zum eigenen Tagesablauf.

Karin Pirc: Das grosse Ayurveda-Buch für Mutter und Kind
Karin Pirc, Ärztin und Psychologin und eine der Lehrenden unserer Masterclass, begleitet in diesem Buch Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit und die ersten Kinderjahre aus ayurvedischer Sicht — Ernährung, Massage, Tagesrhythmus, Konstitution des Kindes. Das umfassendste deutsche Buch zu diesem Thema.

Karin Pirc, Wilhelm Kempe: Kochen nach Ayurveda — Köstliche Küche für ein langes Leben
Das Kochbuch zur ayurvedischen Ernährungslehre: die sechs Geschmäcker, typgerechte Rezepte, Gewürze und ihre Wirkung nach der Tradition. Für alle, die das Ayurveda zuerst am Herd kennenlernen wollen.

Karin Pirc: Den Alterungsprozess umkehren — Das Lebenselixier des Maharishi Ayurveda
Rasayana als Lebensweise: Wie das Ayurveda Altern versteht und mit Ernährung, Tagesroutine, Meditation und Rasayana-Rezepturen begleitet. Eine gute Ergänzung zu unserem Porträt der Rezeptur Amrit Kalash.

Wolfgang Schachinger, Ernst Schrott: Gesundheit aus dem Selbst — Transzendentale Meditation
Weshalb Meditation im Maharishi AyurVeda nicht Beiwerk, sondern Grundlage ist: die beiden Ärzte erklären, was die Forschung zur Transzendentalen Meditation zeigt und wie Bewusstsein und Gesundheit im Ayurveda zusammenhängen.
Einführungen

Vasant Lad: Lehrbuch des Ayurveda
Vasant Lad hat wie kaum ein anderer das Ayurveda in den Westen übersetzt. Band 1 legt die Grundlagen — Doshas, Gewebe, Agni, Ojas —, Band 2 behandelt die Diagnostik, Band 3 die Therapie. Wer unseren Artikel «Wie das Ayurveda Krankheit denkt» gelesen hat und weiterlesen will, beginnt hier.

Vasant Lad, David Frawley: The Yoga of Herbs
Der Klassiker zur ayurvedischen Pflanzenheilkunde für Einsteiger: erklärt, wie das Ayurveda Pflanzen nach Geschmack, Eigenschaft und Wirkung einordnet, und stellt rund 300 Pflanzen kurz vor — darunter fast alle, die in unseren Präparaten stecken. Die beste Lesehilfe für die Dravyaguna-Steckbriefe unserer Porträts.

Hari Sharma, Christopher Clark: Ayurvedic Healing — Contemporary Maharishi Ayurveda Medicine and Science
Die englischsprachige Gesamtdarstellung des Maharishi Ayurveda aus ärztlicher Sicht: das Bewusstseinsmodell der Medizin, Doshas, Dhatus und Shrotas, Verdauung und Ama, dazu die Rhythmen der Natur, Reinigung und Bewegung. Hari Sharma hat selbst über Jahrzehnte zu Rasayanas und Antioxidantien geforscht; das Kapitel dazu ist ein guter Zugang zur Forschung hinter Amrit Kalash. Im Anhang Anleitungen für Ghee und Lassi.
Klassische Texte und Hintergrund

Charaka Samhita
Der grundlegende Text der inneren Medizin des Ayurveda, entstanden in den Jahrhunderten um die Zeitenwende. Hier stehen die Begriffe, die alle späteren Werke voraussetzen — Doshas, Agni, die sechs Stufen der Krankheitsentstehung, Rasayana. Kein Lesebuch, sondern eine Quelle; wer einmal darin gelesen hat, versteht, woher die Tradition ihre Sicherheit nimmt.

Maharishi Mahesh Yogi: Die Wissenschaft vom Sein und die Kunst des Lebens
Kein Ayurveda-Buch im engeren Sinn, aber das Buch, das den Hintergrund des Maharishi AyurVeda erklärt: Bewusstsein als Grundlage von Gesundheit, und weshalb Ernährung, Tagesrhythmus und Meditation im Ayurveda zusammengehören. Für alle, die verstehen wollen, was hinter den Rasayanas und der Marke Maharishi Ayurveda steht.

Deepak Chopra: Gesundsein aus eigener Kraft — Mit Ayurveda zu neuem Denken über Krankheit und Gesundheit
Eines der Bücher, mit denen der Maharishi Ayurveda Ende der 1980er-Jahre im Westen bekannt wurde. Der amerikanische Arzt beschreibt, wie Bewusstsein, innere Ruhe und Lebensführung mit Gesundheit zusammenhängen, und führt in die Transzendentale Meditation ein. Heute vor allem ein Zeitdokument jener Aufbruchsjahre.
Schweizer Kräuterheilkunde

Johann Künzle: Das grosse Kräuterheilbuch — Ratgeber für gesunde und kranke Tage
Johann Künzle (1857–1945), der «Kräuterpfarrer» aus Wangs und Zizers, ist der bekannteste Name der Schweizer Volksheilkunde. An seinem grossen Heilbuch arbeitete er bis kurz vor seinem Tod; es ist das ausführliche Gegenstück zu seinem Büchlein «Chrut und Uchrut»: die Heilpflanzen der Wiesen, Wälder und Alpen mit Wirkung und Anwendung, dazu Kapitel über den menschlichen Körper, Krankenpflege und Diät, über das Sammeln, Trocknen und Aufbewahren der Kräuter, eine Übersichtstabelle aller Pflanzen und Register der deutschen und lateinischen Namen. Kein Ayurveda-Buch — aber die Tradition, aus der viele der europäischen Pflanzen in unseren Porträts stammen, von Rosmarin bis Weissdorn. Ein Hausbuch seiner Zeit: manche Ratschläge entsprechen nicht mehr dem heutigen Wissen.
Transparenzhinweis: Wir empfehlen diese Bücher, weil wir mit ihnen arbeiten. An den Verweisen auf Buchhandlungen verdienen wir zurzeit nichts; sollte sich das ändern, steht es hier. Die Buchcover stammen von den Verlagen und dienen der Vorstellung der Titel.